Geoelektrik

Bei dem geoelektrischen Messverfahren werden die Widerstände der einzelnen Gesteinsschichten anhand von Elektroimpulsen ermittelt, die in das Erdreich gesendet werden. Über eine genaue Positionierung der gemessenen Widerstände können so Profile  oder durch Interpolation sogar dreidimensionale Darstellungen erstellt werden. Diese zeigen farblich die verschiedenen Widerstände an, welche dann mit dem nötigen Fachwissen einen Rückschluss auf die Dichte und die Beschaffenheit der Schichten zulassen. So können Strukturen des Untergrunds nachgewiesen werden, welche je nach Problemstellung einen Rückschluss auf die Ursache ermöglichen. Unsere speziell geschulten Mitarbeiter wissen die Messverfahren bestmöglich den örtlichen Gegebenheiten anzupassen und so selbst auf schwierigem Untergrund ein auswertbares Ergebnis zu erzielen.

Es ist an dieser Stelle jedoch anzumerken, dass es sich bei diesem Verfahren nicht um ein Blackbox-Verfahren handelt, bei dem am Ende das perfekte Ergebnis steht. Da die geologischen Verhältnisse von Ort zu Ort verschieden sind und auch in gewachsenem Boden Anomalien vorgefunden werden, ist insbesondere die Deutung der ermittelten Daten ausschlaggebend. Diese werden bestenfalls durch alte Aufzeichnungen (Dokumentationen, Risse), Bohrungen oder ähnliches unterstützt.